2020, das Katalysatorjahr – Momente aus einem verrückten Jahr

5. Jan 2021 | Persönlich, Rückblicke

So hätte 2020 lt. meiner Neurographik von dem Visionsworkshop in München aussehen sollen. 🙂

2020 war ein Jahr der Extreme, ein Jahr der emotionalen, verrückten, bewegenden Momente. Es ist so wenig und doch so viel passiert. Für mich war das Jahr eine Art entwicklungsbeschleunigender Katalysator, äußerer Stillstand beschleunigte innere Entwicklung und ermöglichte Entscheidungen, die sonst vielleicht nicht möglich gewesen wären, so wie dauerhaftes Homeschooling oder die Ausbildung zur Mal- und Gestaltungstherapeutin.

Ich habe einige meiner wichtigsten Momenten für dich eingefangen und möchte sie gerne mit dir gemeinsam noch einmal erleben. – Vielleicht erkennst du in dem einen oder anderen Bericht dein eigenes Erleben wieder.

Mein krassester Moment – „It’s The End Of The World As We Know It“

Das war ganz klar am 13.3.2020, als der Lockdown verkündet worden war und ich die Kinder zum letzten Mal für lange Zeit aus Kindergarten und Schule abholte. – Die Welt wie ich sie kannte war erschüttert. Die fast absolute Sicherheit, mit der wir hier in unserem Wiener Randbezirk leben, angekratzt.

Das hört sich pathetisch an, aber wenn ich ehrlich bin, war ich schon ein wenig nervös. Mein System hatte einfach keine Anleitung, um damit umzugehen, keinen verlässlichen Filter, mit dem ich die vorliegenden Informationen prüfen konnte. Skeptisch ob das alles notwendig ist, war ich. – Aber trotzdem verunsichert. Mein Mann war ja davor (DDR-Programm?) schon in Aktionismus ausgebrochen und hatte Vorräte angelegt. Ich reagierte eher mit Lähmung und „schau ma mal wie das wird“.

Ich konnte den Virus noch nicht einschätzen. Bei jeder anderen Mutter mit der ich kurz redete, war ich nervös, ob ich den Abstand eh gut genug einhalte. Ich war aufgewühlt, den Tränen nah. – Nicht verzweifelt oder so. Ein Teil von mir freute sich auch auf die Zeit, die da vor uns lag, aber ein anderer Teil wusste einfach nicht, wie er mit der Unsicherheit umgehen sollte. Ich kann das gleiche Gefühl immer noch finden, wenn ich an diesen Moment denke, aber ich fürchte mir fehlen die Worte, um es genauer zu beschreiben.

Und dann waren sie alle abgeholt und sollten für die nächsten keine Ahnung wie vielen Tage auch zu Hause bleiben… (Keine Ahnung deshalb, weil sie dann alle unterschiedlich lange zu Hause waren und ich den Überblick verloren habe.)

Wofür ich am meisten gekämpft habe – und was mich immer noch total emotional macht

Das waren ganz klar die Tage ganz alleine – ohne Kinder und ohne meinen Mann, die ich im Jahr 2020 zum ersten Mal seit über 11 Jahren verbringen durfte. Auch da werde ich gleich wieder ganz emotional. Es war wirklich ein Kampf gegen Windmühlen, aber zum Glück hatte ich wenigstens coronamäßig ein gutes Timing und alles konnte stattfinden, wie geplant.

An dieser Stelle kann ich mich noch mal ganz ganz herzlich bei meinem Bruder bedanken, der mir 2019 im Dezember zum Geburtstag und/oder zu Weihnachten auf meinen Wunsch hin die Teilnahme am Visionsworkshop von Jörg Lehmann in München geschenkt hat und natürlich bei meinem Mann, der widerwillig, aber doch für knappe 2 Tage die Betreuung der Kinder übernommen hat. Den Moment, als ich alleine mit meinem Rucksack in die S-Bahn zum Hauptbahnhof gestiegen bin, habe ich innerlich wirklich total gefeiert und die Nacht in meinem wunderschönen mit viel Hingabe ausgesuchten Hotelzimmer mit Doppelbett und 2 Decken ganz für mich alleine. – Da werde ich gleich ganz nostaligsch! 🙂 Hier habe ich ausführlich darüber berichtet.

Und dann kam „nach Corona“ (haha, dachten wir damals – sprich nach dem ersten Lockdown) die Ausbildung zur Mal- und Gestaltungstherapeutin dazu, die ein Jahr davor mit den Kindern und finanziell noch völlig unmöglich erschienen war. – Dass ich im Rahmen dessen für 5 Tage wegfahren will, gefiel meinem Mann gar nicht, aber mit Unterstützung meiner Schwiegermutter konnte er auch diese Zeit meistern und ich verbrachte im Juli wunderbare Tage in der Steiermark, in denen ich sehr viel über mich lernte und vor allem die Zeit genoss. – Ach es war ein bisschen wie ein Jugendlager nur viel komfortabler und schöner, weil ich es mehr genießen konnte als in meiner Jugend und weil ich ein Zimmer für mich alleine hatte. ?

Mein liebstes Projekt – #kartenfürmich

Dreimal darfst du raten! – Das waren natürlich die #kartenfürmich, die ich von 1.-24. Dezember gestaltet habe, ganz für mich. Ich bin hier einem inneren Impuls gefolgt, den ich schon lange abgetan oder auf andere projiziert hatte. Es war so schön, die euphorischen und die anstrengenden Zeiten eines Projekts durchzuleben, mich jeden Tag darüber zu freuen, was ich geschaffen habe und – wider Erwarten – tatsächlich am 24. Dezember ein wunderschönes Geschenk zum Download für meine Newsletter-Abonnentinnen zu haben.

Diese erste Phase ist nun geschafft und vorbei, aber das ist nicht das Ende von #kartenfürmich. Dazu hängt mein Herz viel zu sehr daran! Ein paar gemalte Karten sind danach noch entstanden und werden in den nächsten Tagen auf instagram veröffentlicht und ich habe auch schon zweite Runde #kartenfürmich in Arbeit, die etwas anders ablaufen wird und ich werde weiterhin auf instagram darüber berichten.

Ich weiß noch nicht, was im Endeffekt langfristig daraus werden wird (Kartenset oder Kurs oder Challenge oder nichts weiter), aber ich genieße den Prozess und das Erleben das dadurch entsteht und meinen Leserinnen und Followern haben meine Berichte definitiv gefallen und immer wieder bekam ich Feedback auf meine Karten oder meine Fragen, die ich zu den Karten gestellt hatte.

Ein paar meiner #kartenfürmich. Sie werden mich durch das ganze Jahr 2021 begleiten.

Liebstes Kundinnenprojekt

Huj, das ist schwer zu sagen. Ich liebe sie doch (fast) alle meine Kundinnen. ? Es gab ein Website-Projekt, das mir sehr leicht von der Hand ging, weil die Kundin so super klar und organisiert war und sehr viel selbst beigetragen hat, ohne viel Unterstützung zu brauchen. Das Ergebnis ist auch wirklich, wirklich toll geworden und ich liebe die Fotos, die sie für ihre Homepage machen hat lassen Bernadette Pfaller – Raumgestalterin, Innenarchitektin, Feng Shui Beraterinhttps://www.bernadettepfaller.at/

Sie ist auch ein tolles Beispiel dafür, dass Homepageerstellung leichter geht, wenn man schon Erfahrung gesammelt hat, in dem was man anbieten will und mit wem man arbeiten will.

Und das Buchprojekt von Tanja Suppiger HerzBauchWerk – hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht, auch wenn der Kampf mit den technischen Herausforderungen am Ende nicht ganz lustig war. Ich habe Fehler im Text korrigiert, den Großteil vom Layout gestaltet und die Texte in das endgültige Format übertragen, das druckfähige PDF erstellt und beim Druckanbieter Book on Demand hochgeladen. Es war so schön letztendlich das fertige Werk in Händen zu halten!

Webseite von Bernadette Pfaller
Die Kraft der Rauhnächte
Endlich halte ich das Buch von Tanja Suppiger in Händen

Liebste Neurographik

Äh, kann ich mich da wirklich auf eine festlegen? – Obwohl ich 2020 weniger Neurographiken als im Jahr davor gezeichnet habe, sind es sicher trotzdem 30-40 Stück geworden.

Die einflussreichste war bestimmt diejenige, in der „plötzlich“ die Mal- und Gestaltungstherapie wieder auftauchte. Es war ein Modell, das die Neurographik Trainerin Doris Bürgel in ihrer Neurographik Mastermind anleitete und das ich mit den Teilnehmerinnen meines Visionsworkshops am 12.1.2021 zeichnen werde. Ich freue mich schon darauf!

Und meine liebste ist glaube ich, die Neurographik vom ersten Teil des heurigen Visionsworkshops, wo es um Dankbarkeit für das Jahr 2020 ging. – Und nein ich erwähne jetzt nicht absichtlich zum zweiten Mal den Visionsworkshop, sondern beim Blick auf’s Handy fiel mein Auge sofort darauf. – Ich kam 2020 oft mit der Farbgestaltung meiner Neurographiken nicht so gut zurecht und steckte zu wenig Mühe und Liebe rein, aber bei dieser gefällt mir meine Gestaltung richtig gut und sie darf mich gerne an die schönen Dinge, die 2020 passiert sind und hilfreiche Menschen erinnern.

Einflussreichste Neurographik von 2020
Liebste Neurographik von 2020

Lustigster Moment, oder soll ich sagen magischster Moment?

Die lustigen Momente sollte ich mir wohl in Zukunft aufschreiben, denn ich lache zwar viel und gerne, aber mir fällt nur ein „lustiger“ Moment ein, obwohl der eh gar nicht so „hahaha“ lustig war:

Ich hatte gepostet, dass ich jetzt endlich weiß, was ich mir zu Weihnachten wünsche, nämlich diesen Ukulele Kurs von Romana Ackumey und eine Ukulele und kurz darauf bekomme ich eine Message von Romana, in der sie meinte, ich soll doch einfach die Ukulele von meiner Freundin nehmen und anfangen und ich so „Hä? Was? Welche Ukulele? Welche Freundin?“ – Hatte sich doch tatsächlich in der Zwischenzeit auf Social Media meine Nachbarin gemeldet, dass sie mir eine Ukulele borgen könnte und husch ging die Sache los, obwohl gerade erst mal Anfang Dezember war, statt Weihnachten. Den Kurs habe ich mir selber gekauft und zu Weihnachten habe ich uns schon auf der Ukulele begleitet, statt der leidigen Blockflöte, mit der man immer nur spielen oder singen kann! – Ich muss immer noch den Kopf schütteln, wenn ich daran denke, wie schnell das ging! (Danke liebe Sabine!)

Und dann gibt es natürlich noch den Klassiker: Briefträger klingelt mich morgens aus dem Bett, ich geh runter mit der Hose in der Hand, und dann steht er auch nicht wie gedacht draußen vor dem Tor der Anlage, sondern vor dem Gartentor, also noch schnell auf der Stiege in die Hose geschlüpft, dann die Tür aufmachen, nein doch nicht, weil noch versperrt, also Fenster auf und das Paket so in Empfang genommen. Das ganze wäre bestimmt mega lustig zu betrachten gewesen. – Wenigstens ist die Alarmanlage nicht angegangen bei der Aktion. ?

Die magische Ukulele 🙂

Verrückteste Aktion – in den Augen aller vom Homeschooling geplagten Eltern

Hier hätte ich eigentlich auch das Ukulele lernen an sich erwähnt, aber das haben wir jetzt schon. – Ich glaube dieser Jahresbericht braucht in Wahrheit keine verrückteste Atkion, denn das ganze Jahr war verrückt.

Da fällt mir ein, was viele andere Eltern bestimmt für verrückt halten, nachdem sie den ersten Lockdown überlebt haben, ist dass meine mittlere Tochter (außer für 2 Tage am Jahresende zum Abschied) nie wieder in die Schule zurückgekehrt ist. (In diesem Monatsrückblick berichte ich darüber.) Somit haben wir eine dauerhafte Homeschooling Situation, allerdings ohne ständige Anforderungen einer Lehrerin im Genick.

Stattdessen erwartet uns allerdings im Mai eine Prüfung über den Jahresstoff, die sicher noch eine Herausforderung wird, denn die Zeit, die meine Tochter mit schulischem Lernen verbringt, ist äußerst gering, ihre Ablehnung dagegen trotz „fast nichts tun“ immer noch ungebrochen groß. Es wird noch spannend, herauszufinden, ob diese millionenfachen stupiden Wiederholungen in der Schule wirklich notwendig sind, oder ob es auch so geht. 😉

Die wirklich verrückteste Aktion – schmeckt lecker!

Wirklich etwas verückt war es, im Coronajahr mit meinem Mann zusammen die professionelle Eismaschine zu kaufen, von der er schon so lange geredet hatte, mit der er am liebsten ein Softeis-Franchise aufziehen möchte, die wir aber momentan für Partys (hahaha!) vermieten.

Verrückt war es auch deshalb, wie die ganze Aktion abgelaufen ist: Wir fuhren eines schönen Tages im Juli mit Kind und Kegel zu einer Dönerbude am Gürtel. Während mein Mann die Eismaschine besichtigte, gönnten die Kinder und ich uns erst mal Döner & Co, weil Mittagessenzeit war. Dann durfte ich auch noch die Eismaschine ansehen (natürlich keine Ahnung davon), aber gut wir nehmen sie!

Schwuppsdiwupps wechselt ein doch beachtlicher Geldbetrag den Besitzer und die Eismaschine wird bei uns ins Auto gepackt und zusammen mit allen möglichen Kisten von Zubehör nach Hause gekarrt.

Was man ihr leider nicht ansieht, ist, dass das Ding 60 kg wiegt und nur zu zweit kurz aus dem Auto gehoben werden kann, aber nicht getragen. – Also wurde sie dann auf einen Rollwagen verladen und nach Hause gezogen, wo sie natürlich nach einer ausgiebigen Reinigung vom Pommesfett sofort in Betrieb genommen werden musste.

Und ja was soll ich sagen: Wir verkosteten im Sommer ganz schön viele Eissorten. Einmal kam sie sogar bei einer Party bei kinderpartys.at zum Einsatz und ich verpasste ihr natürlich eine schöne Homepage und einen Instagram Account für den Verleih.

Weil das Ding so unfassbar schwer und unsere Stiegen so steil sind, bekam es ziemlich bald einen maßgefertigten Wagen in der Höhe der Ladekante unseres Autos überwintert jetzt in unserem Essbereich unter der Palme. ?

Schmerzhaftester Moment: Treppensturz

Oh das ist auch eine Slapstick-Kommödie für sich! Ich bin nämlich im ersten Lockdown auf den Stiegen ausgerutscht, so richtig mit diesem Moment, wie er in den Comics immer gezeichnet ist, wo die Figur kurz in der Luft schwebt und sich irgendetwas denkt, bevor sie endgültig abstürzt. – Du musst dir das jetzt wirklich vorstellen, wie in einem Comic, um es im vollen Ausmaß zu genießen. ?

Ich rutsche also aus, hebe wie im Comic in die Luft ab, wo ich „stehenbleibe“ und denke „Scheisse, das wird wehtun! und knalle dann volle Wucht mit dem Steißbein auf die Stiege, wo ich erst mal überlege, ob ich mich jetzt noch bewegen kann oder nicht.

Dann rapple ich mich auf, krieche auf allen vieren zur Couch und lege mich dort auf den Bauch und heule. Dazwischen sind die Kinder aus irgendwelchen Zimmern gekommen und schauen mich ganz erschrocken an. Ich bestelle Tiefkühlerbsen und ein Geschirrtuch, damit ich erst mal meinen Hintern kühlen kann. Dann lasse ich mir noch mein Handy bringen und frage erst mal Dr. Google, ob ich jetzt ins Krankenhaus muss oder nicht. ?

Im Laufe des Tages stelltsich heraus: auf harten Stühlen kann ich sitzen, auf weichen nicht. Gehen kann ich auch, also kein Krankenhaus für mich.

Bis ich wieder auf einer Couch sitzen konnte, vergingen 1-2 Monate glaube ich und selbst heute spüre ich es immer noch, wenn ich blöd dasitze. – Trotzdem: Ich bin immer wieder amüsiert, wenn ich an diesen Moment in der Luft denke… 😀

(Kein Foto – niemand will sehen, wie ich heulend auf der Couch liege! ? )

Schönster Moment mit meiner Familie

Das war einerseits der Sommerurlaub in Kroatien, den ich mir nicht nehmen habe lassen („Ich will das Meer sehen, so lange es geht. Basta!“) und wo uns Corona auch gut gesonnen war. (Die Urlaubssperre bzw. Quarantänepflicht wurde am Sonntag nach unserer Rückkehr am Freitag (wie geplant) in Kraft gesetzt und wir kamen ohne Staus und Probleme nach Hause.

Und ich habe die Momente sehr genossen, wo ich gemerkt habe: Dadurch, dass ich etwas anderes mache, beeinflusse ich die Kinder. Wenn sie z.B. zu mir kommen: „Mama ich will das Lied mit dem Cowboy singen!“. Oder „Mama ‚runter – rauf – stop‘ richtig?“, wenn sie am Bauch einen Schlagrythmus üben, den ich ihnen gezeigt habe. – Die Musik als Familie hat uns wohl allen gefehlt.

Oder als ich die #kartenfürmich gemacht habe, und meine Mittlere immer wieder mitmachen wollte, ja sogar unbedingt verlangte, dass ich eines ihrer Bilder digital fertig mache und poste und generell beim gemeinsamen Basteln und Malen.

Generell habe ich den ersten Lockdown recht genossen, weil er so entschleunigt war und uns gezeigt hat, wie wir als Familie zusammenhalten und unseren eigenen Rhythmus finden können. Das bringt mich auch gleich zu meinem nächsten Punkt…

Mein bewegendster Moment

Einer der bewegendsten Momente war als die Bestätigung für den häuslichen Unterricht für meine Mittlere vom Magistrat kam, und dann, als erster Schultag war und sie ging nicht hin. (Weil sie ja abgemeldet war.) – Wobei noch ärger war wahrscheinlich der Moment 2 Tage vor Schulschluss, als wir bei der Direktorin antreten mussten, um sie von der Schule abzumelden und wir uns von der Lehrerin verabschiedeten und nicht wussten, wie es ohne Schule wird.

Traurigster Moment

Der fällt mir momentan nicht ein. Es gab jedenfalls keine einschneidenden traurige Lebensereignisse. Wir hatten wirklich bisher Glück, dass Corona niemanden unserer nahen Angehörigen und Freunde stark getroffen hat. Ich klopfe auf Holz und hoffe das bleibt so.

Was mich traurig macht – immer wieder -ist, dass sich meine Jüngste nicht von mir trösten lässt. Mein Mamaherz blutet, wenn sie sich wütend-traurig am Boden wälzt, aber mich nicht an sich ranlässt. – Ich weiß aber, dass wir das auch mit viel Gespür und Geduld und präsenter Zurückhaltung meinerseits hinkriegen werden. Bis dahin lässt sich sich glücklicherweise wenigstens manchmal von der großen Schwester trösten.

Mein liebster Blogartikel

Das ist der Blogartikel „Meine Reise in die Selbständigkeit – alles ausprobiert, maches für gut befunden“, in dem ich mal meinen ganzen Weg schildern und meine Vielseitigkeit zeigen durfte. – Im Juni werde ich den Artikel mal mit allem, was in der Zwischenzeit passiert ist, ergänzen.

Und mein liebster „fachlicher“ Artikel dieses Jahres ist dieser: „Was bringt Neurographik?“. Den Text habe ich auch als ersten und einzigen Automatismus in meinem Newsletter für neue Abonnentinnen. – Aus irgendeinem Grund bekomme ich immer eine Kopie zugeschickt, wenn die Automation losgeht und dann freue ich mich immer! ?

Größte Erkenntnis: Mein Energiemangel hat einen guten Grund!

Wenn du mich schon länger kennst, wirst du festgestellt haben, dass ich in den letzten Jahren gewichtsmäßig ordentlich zugelegt habe. Ich konnte mir das nie so richtig erklären, außer mit „Na ja ich bewege mich halt zu wenig und nasche zu viel, um meine Energie aufrecht zu erhalten.“ Gleichzeitig konnte ich mich keinesfalls dazu aufraffen, daran etwas zu ändern.

Jetzt war ich im Dezember endlich bei der Vorsorgeuntersuchung, die ich schon im Frühling machen hätte wollen, die aber coronabedingt nicht zustande gekommen war und siehe da: Ich habe einen Eisenmangel der sich gewaschen hat, ev. sogar in Richtung Blutarmut gehend aber da ist noch die Besprechung mit meiner Ärztin ausständig. Gleichzeitig habe ich auch noch einen ganz schönen Vitamin D Mangel.

Kein Wunder also, dass ich versuche mich energiesparend zu verhalten und nach körperlicher Betätigung gleich doppelt so viel Ruhe brauche. – Und auch die Tatsache, dass ich verdammt schnell außer Atem komme, kann ich in diesem Fall guten Gewissens nicht nur auf den mangelnden Sport schieben, sondern es wird einfach zu wenig Sauerstoff durch mein Blut transportiert.

Es besteht also die berechtigte Hoffnung, dass ich im Jahr 2021, wenn meine Eisen- und Vitamin-D-Vorräte aufgefüllt sind, so energiegeladen sein werde, wie schon lange nicht mehr! – Schon allein die Aussicht darauf lässt meinen Energielevel und meine Motivation enorm ansteigen! (Ich bin neugierig ob meine Karotten-Sucht dann auch wieder weggeht! )

Der erste (und letzte) Corona-Roman den ich gelesen habe

Während des (ersten) Lockdowns dachte ich mir die ganze Zeit: „Da müssen doch jetzt jede Menge Bücher entstehen“ und wartete ganz gespannt auf das erste Coronabuch. – Es gab dann ein Buch in dem wurde der Coronavirus wenig überzeugend erwähnt und dann fand ich im Herbst „Living la Vida Lockdown“ von Belle Henderson. – Es war ja ganz amüsant das zu lesen, aber ehrlich, ein bisschen langweilig war es schon über das Leben von jemandem im Lockdown zu lesen. ? Und es war einfach nicht lange genug her, denn bei uns zeichneten sich schon wieder steigende Infektionszahlen ab und bei denen im Buch war über Weihnachten schon wieder alles Friede, Freude, Eierkuchen.

Also na ja, nur eine bedingte Empfehlung von mir dazu, aber wenn jemand ein gutes Corona-Buch kennt, dann nur her mit den Tipps. – Ich bin offen für alles! ?

Ausblick auf 2021

Ich werde…

  • In meinem Leben und in meinem Business verstärkt meinen inneren Impulsen folgen, auch wenn ich sie in dem Moment, wo sie kommen, nicht zur Gänze verstehe. Ich werde mir selbst vertrauen und mir selbst treu bleiben.
  • Weiter fleißig Ukulele üben, mindestens bis ich den Lava Song (Disney) und Somewhere over the Rainbow beherrsche, denn diese beiden Lieder sind meine Inspiration.
  • Demnächst die zweite Runde #kartenfürmich starten, diesmal mit Fotos als Anreiz für Morgenspaziergänge meinerseits.
  • #kartenfürmich auf meiner Homepage integrieren, sodass du jederzeit eine passende Karte für dich ziehen kannst, als Inspiration für den Tag und/oder als Ratgeber für eine konkrete Situation.
  • Die #kartenfürmich zumindest für mich als Kartenset drucken. Ich habe einen Anbieter gefunden, wo ich das machen kann. Jetzt darf ich alles dafür vorbereiten.
  • Weiterhin in der Sympatexter Academy dabei sein, die jetzt The Content Society heißt und mindestens doppelt so viel bloggen wie 2020. (Was, wie ich soeben festgestellt habe, bedeutet, dass ich die vorgesehenen 52 Blogartikel schreibe, statt 26 wie in 2020. Das waren dann doch mehr, als ich dachte…)
  • Mit den Frauen im HerzBauchWerk-Jahr, das jetzt JahresWerk 21 heißt, einmal im Monat eine nach Tanjas Inhalten maßgefertigte Neurographik zeichnen.
  • Mit der Maltherapie Ausbildung weitermachen und den Impulsen, die daraus entstehen folgen.
  • Mit FasterEFT weiter an mir arbeiten, damit dieser innere Widerstreit, der mich oft bremst ein für alle Mal ein Ende hat und ich meine Energie voll und ganz auf meine Projekte fokussieren kann.
  • Webseiten für bestehende und neue Kundinnen erstellen.
  • Workshops anbieten, so wie den Visionsworkshop am 12.1.21. Wann und wie und was die Themen sein werden, weiß ich noch nicht. – Eigentlich möchte ich ja gerne einen Durchgang von #kartenfürmich anbieten, aber da muss ich noch mehr reinspüren…
  • Ich möchte über faszinierende Menschen bloggen. Geschichten die bewegen. Menschen, die trotz äußerer Widerstände ihren Überzeugungen und inneren Impulsen folgen. – Das ist wieder so ein innerer Impuls, wo ich noch nicht genau weiß, wie er ins Konzept passt, aber ich denke, ich werde es tun.
  • Meine Tochter mindestens bis zum Sommer zu Hause unterrichten. Dann werden wir sehen, ob sie die Prüfung schafft oder nicht und wie wir weitermachen. Ebenfalls muss bis dahin entschieden werden, ob die Kleine ihr letztes Kindergartenjahr im Kindergarten absolviert oder nicht. (Wenn sie hingeht, sind mind. 20 Stunden pro Woche Anwesenheitspflicht.)

PS: Wenn du gespannt bist, welche Momente mein 2021 prägen werden und welche kleineren und größeren, inneren und äußeren Abenteuer auf mich warten, welche Workshops es geben wird und ob die Eismaschine jemals wieder aus ihrem Winterquartier auszieht, dann abonniere doch meinen Newsletter und lies mit! Ich schreibe dir dann 1 bis 4 Mal pro Monat. 😉

5 Kommentare

  1. Wohoooooo, was für ein Jahr, so so wunderbar, und ich bin so stolz, auch ein Teil davon gewesen sein zu dürfen!
    DANKE an dieser Stelle für die tolle Zusammenarbeit mit dir!

    Ich drück dich ganz fest!

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    • Oh danke liebe Tanja, und ich danke DIR für die tolle Zuasammenarbeit und die tollen Projekte, die ich mit dir durchführen durfte! <3
      Ich drück dich fest zurück! 😉

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  2. Wow jetzt hab ich es glatt in den Jahresrückblick geschafft! Na, da freu ich mich und wünsch dir weiterhin viele musikalische Ukulelestunden! Mein Fazit von meinem 2020 war ja „so zwida wors ned“. Ich hab total das Gefühl, so gehts dir auch! Das ist fein. Schauen wir wohin 2021 uns führt! Ich bin fast sicher, es wird lässig… Lg Sabine (die Freundin ;D vom 1erHaus)

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    • Ja, liebe Sabine, ich bin ganz hin und weg, dass du es hier her geschafft hast! 🙂 Du hast recht: 2021 kann nur lässig werden! – Vor allem nach dem Winter im Kokon, der ja scheinbar so bald nicht enden wird. *grummelgrummel* – Ach was solls. Wir leben ja im Grünen und können uneingeschränkt dem neuen Volkssport Nr. 1 frönen, nämlich Spazierengehen! 🙂 🙂 🙂 Alles Liebe, Sonja

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    • PS: jetzt versteh ich erst, wie du „ich hab es glatt in den Jahresrückblick geschafft“ gemeint hast. – Ja du hast hier Geschichte geschrieben, indem du mir mit deiner Ukulele die Musik zurückgegeben hast! – Danke nochmal dafür!!! <3 <3 <3

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