Ja, es gab tatsächlich seit Juni keinen Monatsrückblick mehr. – Den Bericht für Juni hatte ich sogar begonnen, aber ich konnte ihn nicht fertigstellen, da ich über meine Entscheidung für ein zu Hause lernendes Kind schrieb, aber die Entscheidung noch nicht getroffen war. – Und dann begannen die Ferien… (Jede Mutter mit Online Business weiß, was das heißt. Bloggen hatte erst mal seine Dringlichkeit verloren, denn…)

Zum Bloggen brauche ich kinderfreie Umgebung

In den letzten Monaten seit dem Lockdown hat sich bei mir viel geändert. Ich war erstaunt, wie gut wir als Familie funktionieren, wenn alle zu Hause sind und ich habe endlich eine Entscheidung getroffen: Nämlich die Entscheidung, meine mittlere Tochter von zu Hause aus lernen zu lassen.

Die Gründe dafür haben zwei Seiten:

1. Habe ich durch das Home Schooling im Lockdown gemerkt habe, wie viel Zwang und Druck die Schule für sie bedeutet und

2. habe ich beim Home Schooling bemerkt, wie gut es funktionieren kann, wenn Kind(er) zu Hause sind und zusätzlich mein Mann ein bisschen weniger arbeitet als sonst.

3. Ist sie in den Monaten vor den Ferien auch schon nicht mehr in die Schule gegangen, weil wir noch ein bisschen länger schauen wollten, wie es läuft, und sie auch entschieden hat, dass sie bei Klassenteilung und Maskenpflicht nicht hingehen möchte.

Also ist eigentlich schon seit Mitte März Schluss mit meinen freien Vormittagen, die mir für’s Arbeiten und für ein bisschen ICH-Zeit zur Verfügung stehen.

Und ja, ich trauere diesen freien Vormittagen immer noch hinterher – immer dann, wenn ich merke, dass es mir zu viel wird und ich einfach nur ein bisschen Ruhe brauche. – Die erkaufe ich mir dann damit, dass meine Tochter am iPad lernen darf statt mit mir oder indem sie mit ihrer Schwester spielt, anstatt zu lernen.

Ein paar Eindrücke vom Freilerner-Leben

Was bedeutet das für meine Arbeit?

Ich habe ganz automatisch meine Arbeit umgestellt. Ich arbeite weniger und ich mache hauptsächlich Sachen, die ich neben den Kindern machen kann. Das ist hauptsächlich Webdesign, WebCoaching und Unterstützung meiner Webkundinnen und die Neurographik Workshops für Tanja Suppigers HerzBauchWerk-Jahr, die ich einfach nur machen kann, ohne sie vorher aufwendig vermarkten zu müssen.

Denn ja – Asche auf mein Haupt – vermarkten ist das, was ich in den letzten 7 Monaten so gut wie gestrichen habe.

Ich kann nämlich neben den Kindern nicht bloggen.

Ich schaffe es auch äußerst selten, in der Früh früher aufzustehen, um zu bloggen und aufgrund der schleichenden Umstellung zu Webdesign, wusste ich auch nicht, worüber ich schreiben sollte..

Ich glaube ich habe im letzten halben Jahr auch noch eine Identitätskrise durchgemacht.

Ja wirklich. – Womit wir bei dem nächsten Punkt sind.

Meine Neuausrichtung als Sonja Schnatzer – Potenzialentfaltung UND WEBDESIGN

Im Mai habe ich mich ziemlich kurzfristig für eine mehrjährige Ausbildung als Mal- und Gestaltungstherapeutin entschieden, nachdem ich sie für 8 Jahre mal mehr und mal weniger am Schirm hatte. Und diese Ausbildung ist so gedacht, dass sie zuerst einen selbst therapiert.

Eigentlich hatte ich ja gedacht, ich habe das durch jahrelange Arbeit mit FasterEFT schon hinter mir. – Es stellt sich aber heraus: Das ist nicht so.

Seit Mai haben wir schon wirklich viel gemacht, aber eine Arbeit, die mich besonders berührt hat, ist der Baum, den wir in der Blockwoche in der schönen Steiermark über 5 Tage gemalt haben.

Bei diesem wollte ich mich nämlich überhaupt und absolut nicht mit meinen Wurzeln auseinandersetzen und heulte Rotz und Wasser bevor ich mich dann zunächst trotzig und lieblos mit der Spachtel an die Arbeit machte.

Ein paar Bilder von der Blockwoche in der Steiermark

Warum ich das jetzt hier beschreibe?

Mit meinem Technikwissen und dem Webseiten-Erstellen ist es ähnlich. Wenn ich mein Business so aufbaue, als ob es das nicht gäbe, verleugne ich meine Wurzeln, ziemlich starke, leistungsfähige, tiefe Wurzeln.

Ich kann viel. Ich habe ein unglaublich breites Wissen, aber das wo ich herkomme und vor meiner Selbständigkeit 15 Jahre lang gearbeitet habe, ist die Technik und mein unglaublicher Erfindungsreichtum und Lösungsorientierung in diesem Bereich.

Das ist es, was die Leute am meisten an mir schätzen, was sie am Ehesten erwähnen, das ist es, wo ich richtig gute Ergebnisse liefern kann.

Es ist auch ein Gerüst, an dem ich mich festhalten kann, wo ich die Ergebnisse fast physisch entstehen sehen kann – so wie bei meinem ersten WebsiteStolz-Projekt, bei dem ich eine komplette Mini-Webseite in 8 Stunden aufgebaut habe.

Auf diesem intensiven Projekt basieren auch meine neuen WebsiteStolz-Produkte, mit denen ich meine Kundinnen dabei unterstützen werde, schnell eine solide Basis zu schaffen, auf der sie im Laufe der Zeit aufbauen können.

Somit lehne ich meine berufliche Herkunft nicht mehr vehement ab und versuche nicht mehr „davon wegzukommen“, sondern verwende sie als Werkzeug, um meinen Kundinnen, die Klarheit zu verschaffen (innerlich und äußerlich) mit der sie mit ihrem Online Business losstarten können.

Eine gute Webseite kann man nämlich nur erstellen, wenn man Klarheit hat. Bei der Webseite-Erstellung zeigt sich, ob man bei der Definition des Business schlampig gearbeitet hat oder nicht und so laufen bei den Projekten, die ich mache, alle Fäden zusammen: Mindset, Klarheit über das Business und WebDesign.

Webseite und Styleguide von www.softeis.wien – entstanden in nur 8 Stunden!

Ein Sommer (fast) wie damals

Weil ich so lange keinen Monatsrückblick geschrieben habe, möchte ich euch jetzt wo die Tage eindeutig kürzer und kälter werden, noch auf eine kleine Reise durch unseren Sommer mitnehmen.

Wir haben es sehr genossen, dass wir hier bei unserem Haus alles haben, was wir brauchen: Spielplatz, andere Kinder, Swimming Pool.

Einen Selbstversorger-Urlaub in Kärnten hatten wir noch während des Lockdowns mit Freunden vereinbart. – Es sollte sich herausstellen, es ist gar nicht so einfach mitten am Berg in Kärnten ein Abendessen zu bekommen, wenn die meisten Hütten um 5 zumachen und einige Hotels gar nicht aufgesperrt haben. 😊

Mir war es ja egal, weil unsere 3 Mädels und mein Mann noch relativ leicht zu ernähren sind, aber die andere Familie hatte 3 Esser eines anderen Kalibers, die noch dazu hohe Ansprüche an Ernährung im Urlaub stellen. – Nun ja unser Fazit war: „Ohne unsere geliebte Vollpension im Hotel mach‘ ma das nimma!“ 😉

Gottseidank hatte ich von Anfang an darauf bestanden: ICH WILL AUCH ZUM MEER! (Wer weiß, wann ich sonst wieder hinkomme?) – Und so waren wir auch in Istrien in Kroatien.  

In der Zeit davor hatte ich schon ob der drohenden Reisewarnung gezittert und damit gehadert, dass wir nicht schon im Juli gefahren waren, aber siehe da: Unsere Buchung passte genau zur Reisewarnung. Wir hatten bis Freitag gebucht und am Sonntag war dann der große Rückreise-Stau. – Wie gut, dass wir generell darauf achten, nicht in den Stau zu kommen.

Ach ja und im Gegensatz zu den kulinarischen Abgründen, die sich teilweise in Kärnten aufgetan hatten, waren wir in Istrien dank der Falstaff-App meines Mannes bestens versorgt. – Und ich muss auch zugeben, dass die Kroaten freundlicher und serviceorientierter waren, als unsere lieben Landsleute…

Eine professionelle Softeismaschine für die Schnatzers…

Mein Mann phantasiert schon länger von Softeis und so zog im August 2020 eine Softeismaschine bei uns ein, mit der wir verschiedene Eissorten und Mixturen testeten und die Nachbarskinder, wie der Rattenfänger von Hammeln anzogen.

Die Eismaschine kann man bei uns auch für Partys in Wien und Umgebung mieten. Siehe: www.softeis.wien

Anlässlich der Eismaschine entstand (wie oben beschrieben) meine erste WebsiteStolz-Webseite binnen 8 Stunden!

Hier sind noch ein paar Eindrücke von unseren Eispartys und Eisexperimenten

Neue Neurographiken aus dem HerzBauchWerk-Jahr

Diese 3 Neurographiken habe ich in der Zwischenzeit mit den Frauen in Tanja Suppigers HerzBauchWerk-Jahr gezeichnet.

Die Workshops waren wie immer sehr bewegend und transformierend. – Auch nächstes Jahr gibt es wieder die Möglichkeit, mich zum HerzBauchWerk-Jahr dazuzubuchen und ich freue mich schon sehr darauf, denn über ein Jahr mit einer geschlossenen Gruppe Neurographiken zu zeichnen ist schon etwas ganz Besonderes!