Gerade ist mein schönes Kartenset „Kreise der Kraft“ angekommen und ich habe es gemischt und intuitiv eine Karte gezogen. Der Titel ist „Abschied“ und es passt so gut zu meiner momentanen Stimmung.

Gedanken zum Mai und zum Weg zurück in die „Normalität“

Den Mai mochte ich von Anfang an nicht besonders. Die Rückkehr ins „Normal“ hat mich nicht nur mit Freude erfüllt.

Ich möchte gerne weiterhin mehr Zeit mit meinen Kindern und meinem Mann verbringen. Auch den strikten Tagesablauf und Autofahrten, die Büroarbeit und Schule mit sich bringen, würden wir gerne weglassen.

Ich kann gerne auf einkaufen mit Maske verzichten, denn jeder der schon einmal versucht hat, mit Maske neue Kleidung anzuprobieren, weiß, dass das kein Spaß ist. (Davon sind wir übrigens nur noch 5 Tage entfernt…)

Ich bin sehr froh, dass nur die Große in die Schule geht, weil das unseren Alltag viel ruhiger macht, als wenn ich auch noch die Mittlere jeden Tag fertig machen müsste.

Zweimal in der Woche Kindergarten ist mir genug und dass jetzt keine von den gefühlt tausenden Schul- und Kindergartenfeiern stattfinden kann, entspannt mich enorm!

Ich bin traurig, dass die Zeit der Rückbesinnung und Rückschau vorbei ist und nun von uns erwartet wird, zu „Business as usual“ zurückzukehren.

Was ist, wenn uns „Business as usual“ gar nicht so gefallen hat? Wenn es uns eigentlich nicht gut getan hat, wir spüren, dass ein anderes Leben viel besser zu uns und unserer Familie passen würde, wir aber nicht wissen, wie wir das ändern sollen, weil „das System“ das ist, worauf unser Leben aufgebaut ist?

Ich bin traurig, dass wir jetzt noch keine Lösung gefunden haben, aber ich bin zuversichtlich, dass wir als Familie Wege finden werden, wie wir gemeinsam leben und ALLE unsere Stärken entfalten können, auch wenn wir noch nicht genau wissen wie. Wahrscheinlich müssen wir einfach ins kalte Wasser springen und gewisse Entscheidungen treffen, ohne zu wissen, was genau sich daraus ergeben wird.

Wieder einmal zurück zur Kreativität

… oder Kreativkurse an denen ich teilgenommen habe…

Ich habe begonnen, an der kostenlosen 30 Day Journaling Challenge, von Amber Rae, mitzumachen. Das hilft mir, meine Gedanken zu erforschen und mehr Klarheit in meine Entscheidungen zu bringen. Durch das Schreiben kommen flüchtigen Gedanken noch einmal in eine ganz andere Form. Plötzlich wird mir bewusst, wie ich eigentlich denke und ich kann ganz anders Einfluss nehmen.

Für die Journaling-Challenge verwende ich übrigens meine selbst gestaltetes „Scribblers Notebook“ (siehe Foto oben), das sehr inspirierend und total schnell gestaltet ist. – Die Anleitung dafür habe ich auf Skillshare gefunden, als ich mir endlich mal wieder Zeit genommen habe, ein paar Kurse anzusehen und mehr kreativ zu experimentieren.

Falls du noch nicht seit 2016 Skillshare süchtig bist, so wie ich: Skillshare ist eine amerikanische Online Kurs Plattform auf der mit einer jährlichen Flatrate hauptsächlich wirklich gute englischsprachige Kreativkurse angeboten werden. Für mich ist es unbezahlbar, was ich dort schon alles gelernt habe.

Weitere Skillshare-Kurse, die ich gemacht und für gut befunden habe:

  • Visual Journaling: Drawing Your Feelings von Jordan Sondler
  • Oil Pastels and Mark Making – Pattie Schleicher
  • How to make a Scribbler’s Notebook – Nina Vangerow
  • Watercolor Petroglyph Journal – Daniela Mellen
  • Art Journaling for Beginners #1 – The shape of things to come – Angelique Noll
  • Mixed Media Color Journal – Daniela Mellen

Wenn du hier über meinen Link auf Skillshare schaust, bekommst du erst mal 2 Monate Skillshare Premium geschenkt und kannst dich in Ruhe umschauen, was es alles gibt.

(Dazu muss soweit ich weiß, eine Kreditkartennummer angegeben werden, aber man kann problemlos vor Ablauf der 2 Monate das Abonnement beenden, wenn man Skillshare und den vielen Möglichkeiten nicht gnadenlos verfällt!)

Zukunftsperspektiven oder eine große Entscheidung, die ich getroffen habe

Der Grund, warum ich Skillshare für mich wiederentdeckt habe, ist simpel: Ich habe eine Ausbildung als Kreativtrainerin (und später Mal- und Gestaltungstherapeutin) begonnen und wollte mich mit den Materialien der Ölpasstellkreiden und Pastellkreiden vertrauter machen.

Wie es dazu kam?

Erstens hatte ich die Ausbildung schon vor einem Jahr in Erwägung gezogen und es dann aus organisatorischen Gründen nicht gemacht und zweitens kam das Thema natürlich in einer Neurographik auf! 😉

Natürlich mit der Neurographik. Ich hatte im April von dieser einen Neurographik berichtet, aus der sich das Motto „1000 dreams come true“ herauskristallisiert hatte. – Was ich nicht erwähnt hatte – weil ich noch nicht wusste, was ich damit anfange, ist dass sich links und rechts von dem Motto noch folgende 2 Punkte für die Zukunft gezeigt hatten: „Ich bin Künstlerin“ und „Ich bin Mal- und Gestaltungstherapeutin.“

Beide Gedanken hatte ich erst einmal stehen gelassen. – Bis das Institut für Mal- und Gestaltungstherapie in Wien, mir folgende Email schickte: „Wir öffnen wieder“ und dass noch Plätze frei wären für den Frühjahrskursstart und man sich für ein Gespräch melden sollte.

Also ließ ich mir sofort neue Unterlagen schicken und die Sache erst mal ruhen. Eine Woche vor Kursbeginn, meldete ich mich schließlich beim Institut MGT und ließ mir erklären, wie das alles in Coronazeiten läuft, etc.

Einen Tag darauf hatte ich mein Einführungsgespräch mit der Gruppenleiterin und wieder 2 Tage später schickte ich die unterschriebenen Vetragsunterlagen für die Ausbildung zur „KreativtrainerIn / MGT- Institut“ ab und überwies die erste Rate der Kursgebüren.

Wieder 2 Tage später saß ich im ersten Seminar und konnte noch gar nicht richtig glauben, dass ich jetzt hier bin und mich für 2 Jahre verpflichtet habe an dieser Ausbildung teilzunehmen.

Schon das erste Wochenende war wunderbar inspirierend und ich freue mich so sehr darauf, meinem intuitiven Wissen einen praktischen und theoretischen Background zu geben und die Neurographik mit vielen weiteren interessanten Tools zu ergänzen.

Kundinnenprojekte

Den größten Teil des Mais war ich in einem Kundinnenprojekt versunken (mit einer kleinen Unterbrechung für ein eigenes Projekt), aber versunken betrifft wohl den ganzen Mai, was sich auch in meiner (Non)Präsenz auf Social Media und meinem Blog bemerkbar gemacht hat.

Hier hat sich gezeigt, dass meine verfügbare Arbeitszeit weiterhin stark reduziert ist und dass ich mich gerne voll und ganz auf ein Projekt fokussiere. – Diesbezüglich darf ich mal über eine andere Aufteilung meiner Arbeitszeiten nachdenken. Wenn ich eine Woche im Monat für die Arbeit AN meinem Business reservieren würde, dann könnte das mein Gewissen und meine Todo-Liste schon stark entlasten.

Generell merke ich mehr und mehr, dass ich sehr zyklisch arbeite und dass mein Zyklus mich sehr stark beeinflusst. Meine Leistung ist nicht linear, sondern es gibt 2 Wochen im Monat, da bin ich auf Hochtouren, eine die ist so lala und eher kreativ und eine da geht gar nichts.

Das Kundinnenprojekt an dem ich hauptsächlich gearbeitet habe, war TROMMELWIRBEL die Homepage von Tanja Suppigers HerzBauchWerk und dort war ich dann auch (geistig) in der 2. und 4. Maiwoche mit Haut und Haar, denn Tanja hat eine sehr, sehr umfangreiche, bunt und vielfältig gestaltete Webseite, die ich (mal wieder) in Form gebracht, vereinheitlicht, vereinfacht und strukturiert habe.

Mit Tanja arbeite ich nun schon seit 2016 zusammen. Es war unser 2. Redesign, nachdem ich 2016 ihre Webseite von WordPress.com auf eine „normale“ WordPress-Seite übersiedelt und ihren Webshop eingerichtet habe, und es ist so schön zu sehen, wie sich ihr Business entfaltet und wächst und weiterentwickelt. – Aber dazu werde ich eine eigene Case Study schreiben und ein Interview mit Tanja aufnehmen.

Hier sind ein paar vorher – nachher Screenshots für euch. – Ihr seht es ist immer noch bunt und „Tanja“, aber doch wesentlich erholsamer für’s Auge.

Eigene Projekte – Meine Weiterentwicklung

Meine zufällig entstandene Sonja-Woche im Mai war dem Thema Positionierung und Band Archetypes gewidmet.

Ich hatte endlich den „Brandfluency Course“ von Kaye Putnam, meiner „Brand Archetype“-Expertin, gekauft und begonnen, die Videos und das Workbook durchzuarbeiten. – Am liebsten hätte ich gar nicht damit aufgehört, aber Tanja wollte natürlich ihre neue Webseite launchen, also durfte ich mich wieder davon losreißen.

Ich sammle zur Zeit wieder verstärkt Informationen zu Archetypen, Styleguides, Farbinspirationen, Schriften, etc. auf Pinterest und möchte diese dann auch Schritt für Schritt in die verschiedenen Archetypen einteilen, weil ich glaube, dass das eine sehr hilfreiche Ressource für meine Kundinnen sein kann.

Außerdem fand der erste Teil von Judith „Sympatexter“ Peters Event EPIC statt, was einen sehr intensiven Arbeitstag mit Input und Austauschsessions über Zoom für mich bedeutete. Am Ende hatte ich einen wundervollen Positionierungstext, für den ich ganz schön aus meiner Komfortzone treten musste.

Ich werde ihn so bald wie möglich (in meiner nächsten „Sonja-Woche“ in ein Angebot für meine Webseite verwandeln, denn ich habe beschlossen, weiterhin eine VIP-Webseite pro Monat zu erstellen und das – im Gegensatz zu bisher – auch auch meiner Homepage offiziell anzubieten und darüber zu bloggen. (zur Info: Momentan bin ich bis Anfang September 2020 Website-technisch ausgebucht! – Coachings kannst du aber jederzeit kurzfristig bei mir buchen!)

Ich hoffe dadurch in Zukunft noch gezielter nur Kundinnen anzuziehen, die an meinem Gesamtpaket (Webdesign, Neurographik, Positionierung) interessiert sind und Interessentinnen, die „nur“ eine technische Dienstleistung suchen entweder zu informieren, dass sie mehr brauchen, oder „abzuschrecken“. (Sorry, mir fällt gerade kein netteres Wort ein.) – Mich gibt’s einfach nicht ohne gute Ratschläge und ein Projekt technisch umzusetzen, ohne meinen Senf dazuzugeben, das würde mir einfach keinen Spaß machen!

Erste Male, Real Life Kinderparty, Muttertag – was sonst noch los war im Mai

In den letzten Tagen zeigt sich: Ich kann wieder auf der Couch sitzend arbeiten und der Hintern tut mir danach fast nicht weh. (Ende März bin ich die Stiegen hinuntergestürzt und seitdem konnte ich nicht oder nur schlecht auf bequemen Möbeln sitzen.)

Neurographik des Monats: HerzBauchWerk oder Körper, Geist & Seele – entwickelt zusammen mit Tanja Suppiger für ihr HerzBauchWerk-Jahr

Es war für mich und mehrere Teilnehmerinnen eine sehr bewegende Erfahrung, diese Zeichnung zu machen!

Ach und im Mai gab’s überall so schöne Blumen! (Und wahrscheinlich war ich von Tanjas Homepage auf Blumen getrimmt, deswegen ist es mir besonders stark aufgefallen…)