1. Definition

Meine Erklärung der Neurographik

Die Neurographik ist eine machtvolle kreative Transformationsmethode. Sie macht Dinge sichtbar, die sonst verborgen bleiben würden. Sie schafft Wege und Verbindungen, wo vorher keine waren. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass sie hilft, das was man braucht zu manifestieren.

Sie hilft schnell und schlampig Denkern langsam zu denken, zur Ruhe zu kommen und auf Intuition und Körpersignale zu hören und dadurch neue / andere Erkenntnisse zu gewinnen.

Einer Grundanleitung folgend (dem Algorithmus #1 der Neurographik) kann man beliebige Fragen, Problemstellungen, Handlungen, Visionen, Kommunikationen, Verbindungen, etc. zeichnen, verändern und neu interpretieren und integrieren.

Die offizielle Definition der Neurographik

findet man auf der Seite Institut für Kreativitätspsychologie, das im deutschsprachigen Raum die Lizenz hat, Neurographik zu unterrichten und Trainer und Spezialisten auszubilden.

Auszug von https://www.ikp-metamodern.com/neurographik): „Die Neurographik dient dazu, Personen und Unternehmen bei Ihren Zielen, Problemen und Leitbildern positiv zu beeinflussen und Lösungen oder Strategien im Zeitalter der Digitalisierung zu entwickeln….“ – Hier mehr lesen.

2. Wie ist die Neurographik entstanden?

Die Neurographik ist eine relativ junge Methode (2019 wurde sie 5 Jahre alt), die von einem russischen Architekten und Doktor der Psychologie (Ph. D.), Trainer, Künstler, Tai Chi-Meister, Meditationslehrer Pavel Piskarev entwickelt und definiert wurde.

Es gibt verschiedene sogenannte Algorithmen und Modelle, die auf Erkenntnissen aus Neuropsycholgie, analytischer Psychologie, Gestaltpsychologie, Sozialpsychologie und modernen Management-Theorien basieren.

Wie er genau auf die Idee kam, wurde mir persönlich leider noch nicht berichtet. Es muss jedenfalls ein ziemlich genialer Prozess gewesen sein, in dem er alle seine vielfältigen Erfahrungen in seiner neuartigen Methode kombiniert hat. Jedenfalls hat er mit seiner Methode (gemessen an der raschen länderübergreifenden Verbreitung) voll ins Schwarze – äh ins Bunte getroffen!

Die vielfältigen Interessen sind auch etwas, wo ich eine Gemeinsamkeit von Pavel Piskarev und mir (und vielen anderen Neurographik TrainerInnen und SpezialistInnen) erkenne und für die die Methode der Neurographik reichlich Raum und Entwicklungspotenzial bietet.

3. Wo kann man das lernen? Wer unterrichtet die Neurographik?

Im deutschsprachigen Raum, werden Neurographik Trainer und Neurographik Spezialisten vom Institut für Kommunikationspsychologie ausgebildet. (Das machen „Master Trainer“ die wiederum direkt von Pavel Piskarev unterrichtet wurden.)

Neurographik Trainer dürfen den Basiskurs unterrichten, in dem Interessenten der Algorithmus #1 – Auflösung von Einschränkungen von Grund auf beigebracht wird. Die Trainer lernen in einer einjährigen Ausbildung eine Vielzahl von Algorithmen und Modellen und dürfen diese am Ende anwenden und unterrichten, eigene Modelle entwickeln, aber keine Trainer und Spezialisten ausbilden.

Neurographik Spezialisten – wie ich eine bin – lernen in ihrer Ausbildung ca. 8 Modelle (es kommen laufend welche dazu), die sie im Rahmen ihrer fachlichen Tätigkeit anwenden dürfen. Darüber hinaus können an Einzelmodulen der Trainerausbildung teilnehmen und diese ebenfalls in ihre Arbeit integrieren. – Im Laufe der Zeit lernt man so eine Vielzahl von Modellen kennen und experimentiert mit eigenen Themen und Methoden, um mit den Klientinnen erstaunliche Ergebnisse zu erreichen.

4. Was ist das Besondere an der Neurographik?

Hier folgt jetzt meine völlig subjektive eigene Meinung:

  • Sie funktioniert!
  • Sie ist vom Prinzip her einfach zu lernen und anzuwenden.
  • Sie ist kreativ. (Ideal also für kreative Chaoten, um etwas Ordnung und Klarheit in ihre Gedanken zu bekommen!)
  • Sie macht sichtbar, was sonst verborgen bleibt (Gedankenstrukturen) und ermöglicht es dieses zu verändern.
  • Sie ist in dreierlei Hinsicht ganzheitlich:
    • Während des Zeichnens achtet man auf das was man sieht, Körpersignale und Gefühle / Emotionen.
    • Man arbeitet in Bewusstsein, Unterbewusstsein, kollektives Unterbewusstsein, Universum und holt die Ergebnisse wieder in das Bewusstsein zurück.
    • Man kann in verschiedenen Zeitzonen gleichzeitig arbeiten (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft)
  • Sie bringt mich und meine Klientinnen INS TUN!
  • Sie hilft, Dinge, Personen, Zustände, die man braucht, zu manifestieren.
  • Sie ist flexibel für alles im Leben anwendbar. (Ich glaube hier habe ich die ganze Fülle der Anwendungsmöglichkeiten noch gar nicht durchschaut, lerne aber täglich dazu.)

5. Wann ist so eine Zeichnung fertig?

Was ich meinen Klientinnen immer sage:

Solange du mit der Zeichnung nicht zufrieden bist, zeichne weiter! Und es kann sein, dass sie wachsen muss, um wirklich eine Lösung zu zeigen.

Ich habe gegenüber von meinem Schreibtisch einen Neurobaum hängen, der ständig weiterwächst: Ich schaue ihn an und stelle fest: „Halt! Hier fehlt noch ein Strich! – Und hier gehört noch Farbe hin!“ – Ich glaube der Baum wächst mit mir!

5. Was möchstest du noch wissen?

Ich habe nicht alle Fragen beantwortet oder neue Fragen aufgeworfen? – Dann schreib mir doch bitte in den Kommentaren, ich werde den Artikel gerne ergänzen!

6. Wie läuft so ein Neurographik Coaching ab?

Das habe ich hier in diesem Blogbeitrag beantwortet: https://sonjaschnatzer.com/wie-laeuft-ein-neurographik-coaching-ab