Ja du hast die spannenden Zeichnungen schon auf Facebook und Instagram gesehen, aber so richtig vorstellen, kannst du es dir noch nicht, oder? Dann erkläre ich dir hier, wie ein Neurographik Coaching bei mir abläuft!

Ein paar Dinge vorweg:

  • Eine Neurographik zeichnen kann jeder! Du musst kein Künstler sein, oder „zeichnen“ können.
  • Der Weg ist das Ziel. – Du gewinnst Erkenntnisse durch genaues beobachten dessen, was du fühlst, siehst und im Körper spürst.
  • Du kannst es alleine oder mit Begleitung durch eine Neurographik SpezialistIn oder Neurgraphik TrainerIn machen.

Was du brauchst:

  • Technik: Die Coachings finden typischerweise virtuell über Zoom (ähnlich Skype) statt und du brauchst keine komplizierte technische Ausstattung. Ein Computer / Tablet / Handy mit Kamera ist komplett ausreichend.
  • Materialien: A4 oder A3 Papier, schwarzer Fineliner und ein dickerer schwarzer Stift und ein paar Buntstifte

Bei mir gibt es normalerweise ein Coachingpaket zu kaufen, mit dem du ein bestimmtes Ziel erreichen möchtest (zum Beispiel endlich deine Vision finden), das heißt, du hast dann mehrere Coachings, im Abstand von 2-3 Wochen, die mit und ohne Neurographik stattfinden.

Hier betrachte ich jetzt ein einzelnes Neurographik Coaching.

 

Ablauf eines Neurographik Coachings

1. Schritt: Das Thema festlegen

Wie ist es jetzt? Wie möchtest du es haben? – Falls nicht vorher definiert, leben wir die Art der Zeichnung fest und wir formulieren das Thema der Zeichnung schriftlich.

2. Schritt: Die Zeichnung anlegen (Komposition)

Du bringst eine Grundstruktur auf das Bild. Im Falle einer Entladung (wie auf dem Foto) darfst du erst mal an dein Thema denken und mit dem Gefühl im Bauch ca. 4 Sekunden Kritzikratzi auf das Papier machen.

Die Entladung ist da bekannteste neurographische Bild, es gibt aber unendlich viele andere Möglichkeiten Zeichnungen zu erstellen, die dich weiterbringen.

(Achtung: Dieses Bild ist leider schon teilweise abgerundet. Da war ich zu schnell.)

3. Schritt: Neurographieren

Jetzt wird eine Neurographik daraus. Das Gezeichnete wird „neurographiert“*, abgerundet, hamonisiert und an die Umgebung angebunden. Dabei bitte ich dich immer wieder mal das Bild zu zeigen, stelle Fragen (was du siehst, fühlst, im Körper spürst), weise auf auffällige Stellen hin, beobachte, wie’s dir geht, höre zu, was du sagst… (Das gilt für den ganzen Zeichenprozess.)

Meistens zeichne ich selbst eine ähnliche Zeichnung mit, damit ich die nächsten Schritte anhand der Zeichnung erklären kann.

* Eine neurographische Linie, ist keine gerade und auch keine regelmäßig gewellte Linie, sondern unvorhersehbar und überraschend und in keinem Abschnitt gleich. – Ein Bild von einem  natürlichen Fluss von oben, zeigt am besten, wie neurographische Linien ausschauen sollten. Diese Art, Linien zu zeichnen ist am Anfang ziemlich ungewohnt und eine Herausforderung. Es gibt keine abrupten Ecken, sondern nur Kurven.

4. Schritt: Anbinden und einfärben

Wir schauen uns dein Bild an. Was du siehst und wie es dir dabei geht. Ich werde dir vorschlagen, es noch mehr nach außen (in die Umgebung) einzubinden. Das Bild steht ja nur für einen Gedanken. Der fliegt ja nicht isoliert in deinem Gehirn herum, sondern möchte integriert und angebunden werden an die anderen Gedanken und auch an dein Umfeld. – Das heißt gerade, wenn es eine Entladung war, aber auch Zeichnungen von Plänen und Ressourcen, dann kann es oft ein komisches Gefühl sein, die Zeichnung (und damit sich selbst) mit der Umgebung zu verbinden. Oft weicht dieses Gefühl aber Erleichterung, wenn man es getan hat.

Außerdem kommen bei diesem Schritt endlich Farben ins Spiel! Es werden Flächen miteinander verbunden, Farben überlappt und so der Zeichnung noch ein ganz anderes Bild gegeben. Mit der Farbe kommen oft neue Erkenntnisse und neue Energie in den Prozess.

5. Schritt:  Noch mehr Anbindung an das außen

Ich werde dich anleiten noch 1-2 sichtbar dickere Linien in die Zeichnung einzubauen. Dadurch ergibt sich oft noch einmal eine ganz neue Perspektive. Sie dienen der Anbindung an das außen und auch an das Universum, Gott, Helfer, was auch immer für dich stimmig ist. Es kann mehr Energie fließen.

6. Schritt: Jetzt musst du dich entscheiden!

Was ist dir am Bild am wichtigsten? Was sticht dir am meisten ins Auge? – Du darfst es so dick umranden, dass jemand, der die Zeichnung nicht kennt, erkennt, dass DAS das wichtigste ist. – Wofür könnte es stehen? Was könnte es für dich bedeuten?

7. Schritt: Was nimmst du mit? Nächste Schritte?

Jetzt kommen wir in die Realität und ins logische Denken zurück. Was bedeutet die Zeichnung jetzt für dich? Welche Impulse, Handlungsaufforderungen, Ideen nimmst du jetzt mit? Was ist der nächste Schritt, den du machen wirst? (Eine Handlung, eine nächste Zeichnung, …)

Ich will mehr wissen!

Klarheit. Mut. Erfolg – in deiner Inbox!

Möchtest du in Zukunft mehr von der Neurographik und dem, was man damit erreichen kann, lesen? Dann melde dich doch unter www.sonjaschnatzer.com#newsletter für meinen Newsletter an. Dort berichte ich regelmäßig darüber was mich aktuelle beschäftigt und zeige exklusiv die Neurographik der Woche mit einer Prozessbeschreibung und verlinke zum aktuellen Blogbeitrag. Das ist jede Menge Inspiration, jeweils freitags in deiner Mailbox.

Ja, coache mich!

Hast du jetzt Lust bekommen, ein neurographisches Coaching auszuprobieren? Dann melde dich doch bei mir und wir schauen, ob und wie (Einzelcoaching oder Coachingpaket) ich dir helfen kann. Hier geht’s lang!