mein unvollständig colorierter „better done than perfect“ neurographischer Jahresrückblick

2019 war ein ereignisreiches, transformatives, lehrreiches, erfolgreiches Jahr des Wachstums und der Weiterentwicklung und dieser Jahresrückblick, zu dem übrigens Judith „Sympatexter“ Peters in Form einer Blogparade aufgerufen hat, kann nur Bruchteile davon abdecken, was wirklich in meinem Leben und in meinem Business geschehen ist.

Es war herausfordernd, ihn zu schreiben, weil vor und nach Weihnachten noch so viel anderes in meinem Leben los war, aber letztendlich habe ich es dank Judiths immerwährender Erinnerungen und Incentives geschafft ihn doch noch zum letztmöglichen Zeitpunkt fertig zu stellen. – Und das ist es doch was zählt, oder? – Und die Tatsache, dass ich es geschafft habe, ihn zu schreiben, ohne mich dafür völlig unter Druck zu setzen und meine Familie und meine anderen Pläne während der Ferien total zu vernachlässigen. – Also lasst uns zuallererst anstoßen, auf diesen Jahresbericht, auf das vergangene Jahr und vor allem auf das wunderbare neue Jahr, das vor uns liegt! *PROST*

Wichtige Entscheidungen, die ich getroffen habe, und die ganz ohne Druck und Zwang eingetroffen sind

Dieser Punkt ist wohl deshalb so wichtig, weil ich mich davor zu sehr treiben ließ. Weil ich es wahrscheinlich tatsächlich nicht gewohnt war, mein Leben mit (radikalen) Entscheidungen in die Hand zu nehmen und vor allem das, wofür ich mich entschieden hatte, auch zu erreichen. Punkt 1 trug dazu bei, dass sich das änderte und mein Leben mehr und mehr eine Abfolge bewusster und erfolgreicher Entscheidungen wird.

1. Ich stecke jeden Euro den ich verdiene in meine persönliche Weiterentwicklung (noch 2018)

Ich war von unserer „großen Reise“ (4 Monate USA und Mexiko) zurückgekehrt, ein Traum war erfüllt worden und dann kam die große Frage: „Und was nun?“, verbunden mit einer einigermaßen depressiven Stimmung. Ich merkte: Ich stecke irgendwie fest. So weitermachen wie vorher bringt nichts und zu was anderen bin ich in meiner momentanen mentalen Verfassung nicht in der Lage. Also buchte ich noch einmal meine Blockadenlöserin Ela Lair und rückte den Geschichten die mich blockieren an den Leib – und es waren viele!

Außerdem buchte ich im September 2018 SOMBA ein großes Online Business Coaching Programm, an dem „alle“ erfolgreichen Online Business Frauen in meiner Umgebung teilnehmen zu schienen. – Dass ich mental noch lange nicht dafür bereit war, durfte ich erst viel später erkennen. Aber egal, es hat mich trotzdem ein bisschen weitergebracht und ich habe viel gelernt, was ich jetzt, wo ich dafür bereit bin einsetzen darf.

Trotzdem war diese Entscheidung im Jahr 2018 eine der weisesten Entscheidungen die ich jemals getroffen habe, auch wenn ich rückblickend gesehen, mein Geld und / oder meine Energie noch viel mehr auf Blockaden lösen und mental fit werden ausrichten hätte können, anstatt zu versuchen gegen die ganzen Widerstände ein Business aufbauen zu wollen. (Aber ich wäre nicht ich mit meinen Glaubensmustern gewesen, wenn ich nicht schön brav erst mal ein paar Umwege gegangen wäre. )

2. Ich BIN Coach

Seit ich die Trainerausbildung im Jahr 2009 fertiggestellt hatte, war der latente Wunsch in mir vorhanden, Coach zu sein, aber dennoch fühlte ich mich nie zu 100% dazu in der Lage, keine der Ausbidlungen wirklich passend, zu teuer, terminlich nicht mit den Kindern vereinbar, etc.

Die viele Arbeit an meinen Blockaden, der schlechten Meinung über mich selbst und mein Leben mit Ela Lair machte sich bezahlt und ich launchte Anfang 2019, unterstützt von meinem Gastauftritt in den allerersten „Rauhnächten a la Herzbauchwerk“, an denen über 1000 Frauen teilnahmen (danke Tanja Suppiger) mein „Zeige deine Vision“-Website Coaching, mein erstes 1:1 Coachingprogramm, bei dem ich nicht die Webseite für jemanden erstellen musste, sonder die Frauen dabei unterstützte, ihre Wunschkunden zu erkennen, zu erkennen, was sie besonders macht, ein eigenes Basic-Branding zu entwickeln und ihre ersten Website-Texte zu schreiben, sodass alles fertig war und nur noch auf eine Webseite gestellt werden musste.

Für mich war das wirklich ein großer Schritt in die richtige Richtung und es war irgendwann im März, als ich mich in einem ruhigen Moment zurücklehnte und mir sagte: „JA! Ich BIN Coach!“.

3. Ich werde dieses Jahr auf einer Konferenz sprechen (auch wenn ich noch nicht weiß auf welcher)

Sonja Schnatzer 2. Neurographik KonferenzEbenfalls Anfang des Jahres legte ich für mich fest: „Ich werde dieses Jahr auf einer Online Konferenz sprechen“. Ich hatte keine Ahnung auf welcher und zu welchem Thema, aber allein die Arbeit an meinen Blockaden und die Suche nach meinem Herzensthema und das Kennenlernen der Neurographik ermöglichte es mir, meine Chance zu ergreifen, als sie sich mir bot, nämlich in Form der 2. Neurographik Konferenz des „instituts für Kreativitätspsychologie“, das im deutschsprachigen Raum, das Recht hat, die Neurographik zu unterrichten und zu verbreiten.

Ich war mit meiner „neuographischen Grabrede“ dabei, die ich inspiriert von der Aufgabe in Veit Lindaus Buch „Werde verrückt!“ und meiner Blockade dieselbe zu schreiben, entwickelt hatte. Hier kannst du meinen Auftritt bei der 2. Neurographik Konferenz weiterhin ansehen.

Mit der „neurographischen Grabrede“ habe ich auch meinen diesjährigen Gastauftritt in den „Rauhnächten a la Herzbauchwerk„, die gerade laufen und bei mir und all den anderen Teilnehmerinnen irrsinnig viel bewegen.

 

4. Ich mache die Ausbildung zur Neurographik Spezialistin

Das ist ein Punkt, der sich zu Beginn des Jahres noch überhaupt nicht abgezeichnet hatte und für manche meiner Freunde und Bekannten und LeserInnen wohl ziemlich überraschend kam – für mich auch, und irgendwie auch nicht..

Im Februar 2019 nahm ich an einer Challenge von Jasmin Grigutsch „Finde dein Expertenthema“ teil. Am Ende der 5 Tage füllten wir eine Schatzkiste mit unseren Erkenntnissen und da fand sich bei mir plötzlich „mit den Händen arbeiten„. Da formte sich in mir die (nicht ganz neue) Idee, dass ich doch Kunsttherapeutin werden könnte, worauf hin ich i-Gespräche (Das sind kurze Gespräche mit einer fixen Struktur mit Menschen, die das machen, was einen selbst interessiert.) mit diversen Kunstherapeutinnen führte, um herauszufinden, ob das etwas für mich wäre. – Ich war auch sehr begeistert. – Im Gegensatz zu einem früheren Zeitpunkt, wo ich darüber nachgedacht hatte, wären auch die Ausbildungszeiten gut möglich gewesen, einziger Wermutstropfen waren die Kosten und die Dauer der Ausbildung.

Wie auch immer Facebook bekam mit, dass ich mich mit Kunsttherapie beschäftige, zeigte mir die ersten Bilder von Neurographiken, ich schaute erste gratis Webinare und ich war sofort Feuer und Flamme. Ich buchte den Basiskurs, kurz darauf den Spezialistenkurs, machte meine Zertifizierung, buchte andere Kurse, sah mir alles an, was es gratis zu sehen gab, zeichnete was das Zeug hält, nahm am „Du selbst, wer sonst“-Kurs und Mastermind von Doris Bürgel, einer Neurographik Trainerin, die ich im Rahmen meiner i-Gespräche kennengelernt hatte teil und begann zunächst kostenlos und dann kostenpflichtig mit meinen Kundinnen mit Neurographik zu arbeiten. – Der Rest ist Geschichte und spiegelt sich in meinen Angeboten wider. 😀

5. Ich will zum Ende des Jahres nicht mehr als Sonja Schnatzer, die Webseitenfrau bekannt sein sondern als Sonja Schnatzer, die Potenzialentfalterin!

Diesen Entschluss fasste ich spontan beim Ausfüllen eines Fragebogens von Romana Handler (meiner Brandingfrau) für ihr SOMBA-Summerschool Programm. – Wobei das stimmt nicht ganz. Der Wunsch war latent vorhanden, aber der Fragebogen brachte mich dazu, es das erste Mal so in Worte zu fassen und dadurch auch für möglich zu halten.

Es ist nicht so, dass ich danach einen Plan aufstellte, wie ich das genau erreichen kann, aber unbewusst begann ich meine Aktionen und Entscheidungen darauf auszurichten, sodass ich sagen kann, dass mir das wirklich gelungen ist. Ich habe meinen Gastauftritt bei den Rauhnächten als Potenzialentfalterin, ich habe Kooperationen, bei denen ich vor allem in Verbindung mit der Neurographik als Potenzialentfalterin in anderen Programmen die Entwicklung der Teilnehmerinnen unterstützen darf. Ich habe mit meinen Workshops, die ich begann, im August, November, Dezember 2019 zu geben, ca. 20 Leute erreicht, mit meinem gratis Webinar über den Neurographischen Blumenstrauß, einer Methode mit der man Dankbarkeit und Wertschätzung fühlen und ausdrücken kann (für Personen, die man liebt, aber zum Beispiel auch für das vergangene Jahr, für das eigene Online Business, etc.) habe ich an die 50 Leute erreicht.

Ich weiß, dass sind jetzt keine riesen Zahlen, aber ich konnte diese erreichen, weil meine UnterstützerInnen, mich jetzt als Neurographik Expertin wahrnehmen und als solche gut finden und unterstützen und weil ich mich endlich nicht nur auf die paar Kundinnen verlassen habe, die mir geschickt werden, sondern beschlossen habe, nach draußen zu gehen, Workshops und Webinare zu halten und mein Wissen und meine Erfahrung großflächter zu teilen. Das ist auch etwas, was ich 2020 definitiv fortsetzen werde. Aber dazu schreibe ich mehr unten im Ausblick auf 2020.

Sonja Schnatzer Potenzialentfalterin

6. Es wird Zeit, dass ich meine erste Coachingkundin mit Neurographik gewinne (Sommer 2019)

Ich hatte die Spezialistenausbildung abgeschlossen und mit einigen kostenlosen Testkundinnen gearbeitet und fand es nun an der Zeit, eine zahlende Kundin zu gewinnen. Kaum Kaum hatte ich den Gedanken in mir formuliert, war die erste Kundin auch schon da, nämlich eine Interessentin für Website Coaching, bei der sich dann aber herauskristallisierte, dass sie eigentlich Unterstützung bei der Auflösung ihrer Blockaden brauchte.

7. Ich bringe jetzt meinen eigenen Heilungsprozess mit Meridianklopfen zu Ende, damit ich so richtig als Potenzialentfalterin durchstarten kann..

Ja dieser Punkt ist leider immer noch nicht zu 100% abgeschlossen, aber die Entscheidung brachte mir einen großen Schub mit sich. Zum Beispiel auch als ich entschied, dass ich bei meinen Neurographik Workshops wirklich selbstbewusst und mit einem guten Gefühl dort stehen will und dann 2 Tage vor dem Workshop quasi durchklopfte, bis ich das zu Grunde liegende Muster aufgelöst hatte.

Ich nehme die Eigenverantwortung für diesen Prozess immer mehr zu mir, da es einfach so viele mentale Zwiebelschichten aufzulösen gibt. Momentan Mich unterstützen gerade die jetzigen „Rauhnächte a la Herzbauchwerk“ von Tanja Suppiger dabei, die Gefühle, Gedanken und Blockaden, die mit den vielfältigen Themen, die sie präsentiert, einhergehen, Schritt für Schritt und konzentriert aufzulösen. Das betrifft auch die Themen, die ich sonst gut ignorieren kann, wie zum Beispiel mein Festhalten an meiner Unordnung, obwohl diese mich gleichzeitig behindert und aufregt.

Das waren die wichtigsten Entscheidungen, die ich im Jahr 2019 getroffen habe – wie gesagt: Dank meiner mentalen Arbeit, mit der Gewissheit, dass sie auch eintreffen werden.

Eine Entscheidung, bei der ich nicht ganz so erfolgssicher war, war meine letzte Homepageumstellung von WebDesign auf „nur“ Coaching:

„Jetzt werde ich nie wieder Geld verdienen.“ – Homepageumstellung

Ich glaube, es gab mehrere Homepageumstellungen in 2019, die letzte und schwerwiegendste im Herbst vor dem Neurographik Kongress, als ich (fast) alles, was mit Website zu tun hatte, entfernte und Neurographik und Coaching in den Vordergrund stellte.

Ich tat es mit einem extrem unguten Gefühl (wohl wissend, dass ich da trotzdem durch muss) und dem Gedanken „Jetzt werde ich nie wieder Geld verdienen!“ – Natürlich wusste ich im selben Moment, dass das falsch ist, aber es fühlte sich so an.

Ich kenne das von meinen Kundinnen, die es einfach nicht schaffen, mit ihrer Homepage online zu gehen, weil sie das Gefühl haben, es ist noch nicht perfekt genug, sie sind noch nicht gut genug, die Kunden könnten in einem Riesenansturm kommen, den sie nicht bewältigen können, oder noch Sonja Schnatzer -Blockaden lösen

3 Kindergarten- und Schulwechsel auf einmal

Ich habe drei Töchter und alle 3 hatten im Herbst einen Wechsel, der sich mehr oder weniger aufregend gestaltete. – Am meisten (unnötige) Sorgen machte ich mir über meine älteste Tochter, die von der Volksschule in die Mittelschule kam und ich nicht wusste, ob sie mit ihrer Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) in Deutsch und Englisch gut weiterkommen würde. – Tja Gottseidank sind die Beurteilungskriterien heutzutage so anders, dass das kein Problem darstellt. (Noch nicht! – Ich kann es leider noch nicht lassen, mir weiterhin Sorgen zu machen.)

Und auch sonst ist sie super selbständig, kümmert sich um alles, macht ihre Hausübungen selbständig und außer, dass sie jeden Tag erst um 14 Uhr aus der Schule kommt und ich hin und wieder mit ihr Englisch lernen muss, hat sich für mich nicht viel geändert.

Die Mittlere kam in die 1. Klasse Volksschule und nachdem sie (Gottseidank!) in der Nachmittagsbetreuung ist, ersparten wir uns größtenteils diesen ganzen Hausaufgabenstress, der am Anfang mit meiner Großen (Stichwort LRS) eine Katastrophe war. Das lesen Lernen fällt ihr (GOTTSEIDANK!) leicht und als die Lehrerin beim Elternabend sagte: „Die anfänglichen Schwierigkeiten beim Schreiben Lernen, haben wir schnell überwunden.“, antwortete ich nur: „Welche Schwierigkeiten? Das war hamlos! Sie wissen ja  nicht, was ICH schon durchgemacht habe!“

Ihr seht schon, das Schulthema nimmt mich noch seeeehr mit! – Es wird Zeit, dass ich in mein Kämmerlein gehe und daran klopfe. – Momentan verstehe ich immer noch nicht, was mich daran so dermaßen aufregt und mitnimmt. Wenigstens habe ich meine ganzen Sünden bei Kind 1 abgebüßt und es kann nur mehr aufwärts gehen.

Kind 3 wechselte von der Kindergrippe in die „große Gruppe“ vom Kindergarten und geht jetzt nicht mehr ganz so gern hin wie davor, aber im Großen und Ganzen läuft es gut. Sie kann schon einfache Wörter lesen und schreiben. Sie lernt das zum Teil einfach mit Kind 2 mit und ist der festen Meinung, dass sie nächstes Jahr in die Schule gehen wird. – Wenn sie dann mal in die Schule kommt, wird sie wahrscheinlich so wie ich damals maßlos enttäuscht sein, mit was für Pipifax sich da jetzt beschäftigen soll. Aber ich gebe die Hoffnung nicht ganz auf, dass sie vielleicht ein Freilerner Kind wird oder wenigstens auf eine andere Schule gehen wird. 😀

Aktivitätsbooster des Jahres: Neurographik und Wetten 🙂

Man sieht es auch ein bisschen auf meinem neurographischen Jahresrückblick, den ich als Titelbild für diesen Blogbeitrag gezeichnet habe. Die erste Hälfte des Jahres (vor Neurographik) plätscherte so dahin und ab dem Kennenlernen und Erlernen der Neurographik überschlugen sich die Ereignisse förmlich und es ging plötzlich so richtig vorwärts, weil plötzlich immer wieder der nächste Schritt klar war und auch umgesetzt wurde.

Im Sommer nahm ich außerdem an 2 Beta-Kursen im Rahmen der SOMBA-Summerschool teil: Newsbetter von Judith „Sympatexter“ Peters und ein Positionierungskurs, dessen Namen ich jetzt nicht mehr genau weiß, von Jasmin Grigutsch. Jedenfalls führte der Kurs von Judith in erster Linie dazu, dass ich entschied meinen Newsletter regelmäßig zu versenden und in zweiter Linie, dass ich mit ihr wettete, dass ich es auch ohne ihren Kurs „Ironblogger“ schaffen würde,  regelmäßig wöchentlich zu bloggen und wenn nicht, dann müsste ich an ihrem nächsten Kurs teilnehmen.

Das schaffte eine immense Verbindlichkeit, denn ich wollte die Wette keinesfalls verlieren und funktionierte auch für mehrere Monate gut, bis ich vermehrt Freitagstermine hatte, die mit meinem mir selbst gesetzten Blog und Newsletter Termin kollidierten. – Also verlor ich die Wette ca. Anfang Dezember, weil es für mich nicht mehr machbar war und bin nun voller Begeisterung und Elan in ihrem Programm „Sympatexter Acadamy“ dabei, wo wir bloggen, Newsletterschreiben, Claim formulieren, Website Texte verbessern und so weiter werden. – Ihr dürft also gespannt bleiben!

Mutige Aktion: Ich mache Live Kreativ Coachings in Wien

Mir wurde zu diesem Jahresbericht zurückgemeldet, ich wäre mutig gewesen und ich habe geantwortet: „Nein war ich nicht. Es kam von innen heraus und war eine Notwendigkeit.“ – Nun, ich ergänze nachträglich meine Neurographik Workshops, die in der ersten Version etwas zu kurz gekommen sind. Denn für diese brauchte ich wirklich Mut.

Eigentlich hatte ich schon länger beschlossen, dass ich einmal im Café Zeitgenossin in Wien, bei der lieben Kerstin Renner, eine Veranstaltung machen will. So beschloss ich im Sommer 2019, kurz bevor die Ferienzeit der Kinder begann, einen Ausflug ins Café zu machen. Ich klemmte mir meine Neurographik Mappe unter den Arm (Dabei kam ich mir ein bisschen wie ein Metro Vertreter vor.) und fuhr in den 19. Bezirk, wo ich Kerstin, dann mit einem etwas flauen Gefühl meinen Vorschlag machte: Ich möchte in ihrem Café an einem Abend einen Workshop halten, bei dem wir einen „Freudenbaum“ zeichnen. – Das Thema hatte ich natürlich extra für sie ausgesucht und es gefiel ihr sofort und wir vereinbarten einen Termin für Ende August. – Es war also noch viiiiiel Zeit. 😀

Dann fand der erste Workshop (noch etwas holprig und aufgeregt statt) und es kam eines zum anderen: Eine begeisterte Teilnehmerin, eine Anfrage für den nächsten Workshop, beim nächsten Workshop die Idee einen Workshop im Biolino Institut abzuhalten, viele tolle Visionsbilder, ein super nette Online Visionsworkshop, begeisterte Teilnehmerinnen, die sich im Nachgang tatsächlich auf ihre Visionen fokussieren und der Vorsatz noch viele weitere tolle Workshops zu halten… 😀

Beim ersten Workshop hatte ich 4 Teilnehmerinnen, die anderen Workshops waren ausgebucht, voll bis auf den letzten Platz.

Was ist dazwischen passiert? – Noch eine Entscheidung!

Ich will bei diesem nächsten Workshop selbstbewusst und mit einem guten Gefühl dastehen und ich will mindestens 8 Teilnehmerinnen haben!

Danach habe ich 2 Tage an mir selbst durchgeklopft und alle Zweifel und Bedenken und Ängste aufgelöst. Ich fand eine sehr starke Verbindung zu einer Situation in der Vergangenheit (die mir mittlerweile entfallen ist) und konnte diese in meinem Unterbewusstsein verändern und so auf neue, hilfreichere Ressourcen zurückgreifen. – Es war ein Traum und auch von meinen Teilnehmerinnen, die bei beiden Workshops gewesen waren, bekam ich die Rückmeldung über die positive Veränderung. – Ich bin so froh, dass ich von nun an Workshops geben kann, ohne davor ein nervliches Wrack zu sein und ohne diese Anspannung und Anstrengung die ganze Zeit!

Ich habe Ideen für weitere Workshops dieses Jahr, allerdings müssen für mich auch Aufwand und Nutzen zusammenpassen und genügend kreativer Freiraum (sprich nicht so viele Kundenaufträge) gegeben sein, also wird wohl im Jänner erst mal keiner stattfinden. – Im Februar gibt es einen Online Workshop in Zusammenarbeit mit dem Kundenkarma Business Club für Coaches von Jasmin Grigutsch. Darüber berichte ich weiter unten (bitte scrollen!)

 

Dinge die ich besser nicht tun hätte sollen

… und das gilt nicht nur für 2019:

Business Coachings oder Onlinekurse buchen, die ich in dem Moment gar nicht brauche, nur weil sie billig sind.

Weil ich immer wieder feststeckte, geriet ich immer wieder in Versuchung Programme zu buchen, die mir die Lösung für all meine Probleme versprachen, nur um dann festzustellen, dass ich doch wieder an meinen eigenen mentalen Blockaden scheitere, denn das Wissen, das ich brauche, ist größtenteils vorhanden.

Eines dieser Programme, dass ich in seinem Nutzen immer noch nicht ganz einschätzen kann, ist SOMBA von der allerseits gehypten Coach Frau aus Island, namens SIGRUN. Mann war ich froh, als im Sommer endlich die monatlichen Raten für dieses einjährige Programm endeten.

Nein, es hat mir nicht die Ergebnisse gebracht, die ich mir erhofft hatte. Finanziell gesehen war es wahrscheinlich ein Nullsummenspiel. Ich konnte nur einen klitzekleinen Bruchteil des erhaltenen Wissens wirklich anwenden, aber ich muss ehrlich sein und zugeben, dass ich ohne die Teilnahme an diesem Programm wahrscheinlich trotzdem nicht da wäre, wo ich jetzt bin, weil ich die Website Coachings Anfang des Jahres nicht so gemacht hätte und somit wahrscheinlich nie die Kraft und die Erfahrungen gehabt hätte, um eigene tiefer gehende Produkte zu entwickeln und immer einen Schritt weiter in die Richtung zu gehen, in die ich wirklich will. .

Andererseits, hätte ich mich ohne das Programm wahrscheinlich nicht so sehr mit Aufgaben abgelenkt, die für mich zu diesem Zeitpunkt eigentlich noch nicht anstanden und mehr Zeit für die Arbeit an mir verwendet. (Ok. Ich kenne meine Muster und dieser Gedanke stimmt wahrscheinlich nicht. 😀 )

Das bringt mich schon zu dem nächsten Punkt:

Mich selbst unter Druck setzen, etwas zu leisten, was ich momentan nicht kann, anstatt an meiner inneren Heilung zu arbeiten

Es ist eine Sache zu wissen, was für ein Schritt als nächstes ansteht und die andere Sache diesen auch wirklich zu verfolgen, wenn der liebe Verstand, oder die einprogrammierten Ängste einem etwas anderes sagen.

Und meine lieben Ängste sagen mir immer wieder: Nimm das Projekt an, sonst wirst du verhungern! Und so investierte ich auch viel Zeit in Projekte, die mir nicht wirklich am Herzen lagen und die von mir sehr viel Kraft und Energie forderten, die ich dann in Form von Kaffee und Zucker wieder zuführen musste, worauf hin meine Waage bald sagte: „Steigt’s obi (hinunter) es zwoa Deppen!“

Dazu gibt es aber heuer eine gute Wendung – siehe Ausblick!

Dinge die ich Gottseidank tatsächlich nicht getan habe

Eine der Sachen, mit denen ich am meisten haderte, war die Teilnahme als „Unterrichtende“ an der SOMBA-Summerschool. – Nachdem wir heuer unseren Sommerurlaub genau in dieser Zeit hatten, wäre das ein Desaster geworden. – Ich hatte schon Mühe meinen beiden Kursen als Teilnehmerin zu folgen und ich bin mir sicher, dass der Nutzen daraus höher war, als zu diesem Zeitpunkt meinen eigenen Kurs zu erstellen. Es war nicht der richtige Zeitpunkt und das ist OK so. Auch, wenn es mich so, so, so gereizt hätte. 😉

Ich hatte ja beim vorigen Punkt von den Kursen und Coachings geschrieben an denen ich unnötig teilgenommen hatte und es gibt noch ein paar mehr, wo ich mich echt zwingen musste, nicht daran teilzunehmen. – Ihr glaubt ja nicht, wie viele tolle Angebote es auf dieser Welt gibt, die einen als vielseitig interessierte Person voranbringen. 😀

Beispiele dafür sind:

  • Ein neuerlicher Durchgang des Branding-Kurses „Own your vibe, own your Tribe“ von Romana Handler zum super Sonderpreis,
  • ein Durchgang des Programms „Finde deine glasklare Message“ von Theresa Ehsani.
  • Oh ja und ganz kräftig auf die Hände setzen, musste ich mich auch beim Launch des Social Media Kurses von Marlis Schorcht
  • und natürlich bei den Programmen von Iris Seng.

Nun ja das sind die Dinge an die ich mich erinnere. Es waren bestimmt noch mehr. 😀

Was mich finanziell durch die Zeit getragen hat

Das waren hauptsächlich meine Websitecoachings, mein weitreichend bekannter Ruf als Website Fee und mein Wiener Kunde der mich mit ein paar lukrativen Projekten versorgt hat.

Sehet und staunet – ein paar Beispiele von Webseiten, die ich erstellt habe oder an denen ich als Coach beteiligt war…

2020 – übersprudeln und strahlen!

Es ist mein Rauhnachtwunder 2020, das ganz plötzlich am Ende der „Rauhnächte a la HerzBauchWerk“ entstand, weil ich drei Stunden beim Frisör auf mein unvorteilhaft beleuchtetes Doppelkinn schauen musste: Ich habe dem Zucker und den anderen Suchtmitteln, die mich normalerweise durch den Tag tragen den Kampf angesagt, bzw. sie von meinem Speiseplan verbannt und werde in Zukunft nur so viel leisten, wie ich ohne diese Dinge schaffe.

Das ist nun drei Tage her und mir schwant schon, dass ich eventuell mehr Energie haben werde und leistungsfähiger sein werden, etwas, was mein zuckervernebeltes Gehirn davor nie für möglich gehalten hat.

Außerdem schwebt mir für 2020 noch folgendes vor:

  • Ich werde mindestens 3 x launchen
  • Ich werde diese Südamerika-Reise möglich machen. (Ok, das könnte schwierig werden, aber vielleicht schenkt mir ja jemand 5000 Euro, damit ich mal den Flug buchen kann. 😀 )
  • Ich werde auf 2 weiteren Konferenzen sprechen (1x Neurographik, 1x was anderes)
  • Ich werde meine Newsletterliste auf 1000 Abonnentinnen ausbauen
  • Ich werde weiterhin regelmäßig bloggen und Newsletter schreiben – nicht zuletzt dank Sympatexter Academy. 😉
  • Ich werde meinen Geldblockaden noch mehr lösen und meinen Umsatz verdreifachen.
  • Ich werde noch viel öfter nein sagen!
  • Und das Allerwichtigsten: Ich werde übersprudeln und strahlen!

Es wird viele weitere tolle Neurographik Workshops von mir geben online und wahrscheinlich auch offline und ich werde ein „get unstuck“ Gruppenprogramm starten.

Es bahnen sich schon wunderbare Kooperationen an:

In Tanja Suppigers Jahresbegleitung, dem „HerzBauchWerk-Jahr 2020″ werde ich jeden Monat die Prozesse mit einem Neurographik Workshop unterstützen.

In Jasmin Grigutschs „Kundenkarma Business Club für Coaches werde ich im Februar einen Neurographik Workshop halten und ich glaube, dass sich noch einige weitere Kooperationen ergeben werden. Oh, ja mir fällt gerade ein: Es gibt noch eine, aber die ist noch geheim. Ich sag nur so viel: Es sind 4 wunderbare Powerfrauen dabei! 😀

Wenn du eine Kooperationsanfrage hast, weil du denkst, dass „Blockaden lösen mit Neurographik“ genau der Baustein sein könnte, der in deinem Programm noch fehlt, dann wende dich gerne an mich unter sonja@sonjaschnatzer.com. – Ich freue mich!

Mein Resümee:

2020 wird spannend!

2020 wird aufregend!

2020 wird mein bestes Jahr!!!

– Und deines auch?