Spürst du dich schon, oder funktionierst du nur?

13. Sep 2019 | Persönlich

… ein Erfahrungsbericht, in dem du dich vielleicht selbst wieder erkennst.

Aber bevor du den Text liest, beantworte dir selbst die Frage: „Spürst du dich?“ – Was glaubst du?

Eigentlich dachte ich immer, ich bin über die Zeiten, wo ich mich nicht spüre, meine Gefühle nicht fühle, schon laaange hinweg.

Dazu gibt es eine einprägsame Geschichte: Ich war mit meiner 3 Wochen alten ersten Tochter vor über 10 Jahren in einer Mütter-Baby-Gruppe und die Kleine weint fürchterlich, ich probiere der Reihe nach alles aus, was sein könnte: Stillen, abhalten (sie war ein windelfrei kind), schlafen, hüpfen. Sie weint und weint und ich hüpfe immer mehr und probiere immer mehr herum, was sie denn noch braucht. – Ruhe kehrt erst ein, als ich sie in das Tragetuch binde und sie erschöpft (und endlich abgeschirmt) einschläft.

Danach fragt mich die Gruppenleiterin: „Und wie geht’s dir dabei?“ – Und ich falle aus allen Wolken: „Mir? Wieso mir? Es geht doch nicht um mich es geht um mein Kind. Das hat geweint.“ – So völlig außer mir (und das meine ich wirklich körperlich – nicht in meinem Körper) war ich in dem Moment. Auch als Ruhe eingekehrt war, konnte ich nicht spüren: „Wie geht’s mir eigentlich?

Seitdem sind 10 ereignisreiche Jahre mit vielen Ausbildungen und Coachings vergangen, viele Dinge, die sich gelöst haben, ein Leben, dass  sich total verändert hat, und ich dachte, dass ich eigentlich mit mir selbst ganz gut in Kontakt bin. – Jedenfalls hatte ich ganz sicher niemals den GedankenIch spüre mich nicht.“ oder „Ich möchte mehr mit mir selbst in Kontakt kommen.„, wie so manche Coaches und Meditationsleiterinnen uns doch immer schmackhaft machen wollen, also Grund warum man sie beauftragen sollte oder warum man meditieren sollte.

Für mich war alles Ok. – Außer, dass es doch nicht Ok war.

Denn dieses ständige „außer mir sein“, „mich nicht spüren“, „nicht in Verbindung mit mir selbst sein“, „nicht einfach sein können“ kostet mich irrsinnig viel Energie und das zeigt sich als:
– Müdigkeit
– geringe Belastbarkeit
– Ich brauche extrem viel Rückzug.
– Ich esse, um die verlorene Energie aufzufüllen.
– Ständig etwas tun müssen. – Nur SEIN ist undenkbar.
– Gefühle die unerkannt unter der Oberfläche brodeln und dann plötzlich wie die Lava eines Vulkans nach außen dringen.

Ja und genau das passierte dann, als meine 1. Tochter in die Mittelschule kam. Ich machte mir Sorgen, ob sie das schafft. Ob ich es schaffe, sie zu unterstützen, ob ihr das nicht alles viel zu schwierig wird, etc. und buchte ein Strategiegespräch mit Silke Karsten (übrigens sehr empfehlenswert) für eine Jahresbegleitung für Kinder mit Lese-Rechtschreibschwäche und deren Eltern und wieder war da diese Frage: „Und wie geht es dir? Wie voll sind deine Akkus?„. Ja was soll ich sagen, da brach der Gefühlsvulkan aus und all die Tränen, die ich davor nicht einmal gespürt hatte, wurden geweint. Mein Mann war ganz perplex, was da alles aus mir rauskommt und ehrlich gesagt ich auch!

Und dann vor ein paar Tagen hatte ich plötzlich ein Aha-Erlebnis

Vielleicht zum ersten mal in meinem Leben begann ich mich wirklich zu spüren. – Vielleicht das erste Mal so richtig, als ich wieder einmal da lag, mit Ursula Hunkes Körperreise (ein Teil von ihrem Lauschangriff auf dein Herz-Audio-Kurs) im Ohr, anstatt mich hektisch auf mein anstehendes Coaching vorzubereiten. – Ich war einfach da! Ich konnte einfach sein! Ich konnte zumindest für 20 Minuten aus demIch muss noch das und das, sonst dieses und jenes…ausbrechen.

Ich war einfach. Einfach SEIN. Einfach spüren. Einfach die Gedanken aufsteigen und aber auch wieder gehen lassen.

Es ist echt unglaublich, wie der Teil, den ich vor Ursulas Mini-Kurs am meisten gefürchtet hatte. (á la „Das ist jetzt aber eh keine Meditation, die ich da kaufe, oder?„) mich jetzt am meisten weiterbringt und das obwohl, oder gerade weil er so sanft und anspruchslos ist.

Bislang hatte ich eher Meditationen angehört, wo ich mich zu verschlossenen Räumen begebe, die ich mir dann vorstellen muss und wo ich dann ein Licht sehe, dass ich in den Händen halten und größer machen muss, bis es mich ganz bedeckt und in den Himmel steigt, bis es das ganze Universum einnimmt oder so ähnlich. („Ich seh‘ das Licht nicht! Darf ich trotzdem weitermachen?„-Stress!)

Nicht so bei Ursula. Da darf ich einfach sein, einfach fühlen und dann singt sie noch für mich. Und ICH BIN. Ich bin ICH! Ich bin hier und ich bin OK und stecke in Gedanken in Mexiko die Zehen in den Sand, lasse mir einen Cocktail servieren und fühle die Freiheit. (Das ist meine Interpretation, keine Anleitung in der Meditation!)

Und? Wie hast du meine Frage ganz am Anfang beantwortet? Spürst du dich? – So richtig? – Bleibst du bei deiner Antwort von vorhin, oder willst du sie nochmal überdenken… (überfühlen?)

Wenn du dich allzeit und jederzeit spürst und aus dem Herzen heraus weißt, was du willst und wo dein Leben hinführt: Herzlichen Glückwunsch!

Wenn nicht:

Willst du mit mir, mit uns einfach sein?

Herausfinden, wo du dich spürst, und wo vielleicht noch nicht?

Deine Erfahrungen mit wunderbaren Frauen teilen UND dabei noch die Neurographik kennen lernen und dabei Ursula und mir helfen, unsere Programme weiterzuentwickeln?

Es gibt nämlich jetzt die EINMALIGE Chance, das in einem stark vergünstigten BETA-Durchgang von Ulla’s Mama Kommune zu erleben, dabei zu sein, wenn etwas Großes entsteht und dich selbst, deine Wünsche und Bedürfnisse besser kennenzulernen. Hier geht’s lang!

Das war jetzt auch das letzte Mal das ich darüber schreibe. Versprochen! – Ich konnte euch nur mein Meditationserlebnis / Spürerlebnis nicht vorenthalten!

PS: Hier gibt es eine kleine Hörprobe: https://www.instagram.com/p/B2S7fnLIGe4/

PS2: Die Neurographik ist natürlich eine Art Meditation für nicht-Meditierer, denn auch sie lädt dazu ein, zu spüren, was da ist: Körper, Geist, visuelle Wahrnehmung. – Aber dazu schreibe ich ein andermal mehr. – Dennoch ist man aktiv und tut, anstatt nur zu sein.

PS3: Die aktuelle Neurographik der Woche gibt es dieses Mal nur im Newsletter. – Ich bin dann mal weg und spüre meinen Körper, anstatt zu naschen, um Energie aufzuladen, und danach schreibe ich auch schon Newsletter!

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